Stadt beschließt nächsten Meilenstein für die Konzertarena
Planung wurde gemeinsam weiter verfeinert und vorangebracht / Beteiligungsergebnisse aufgenommen / Gestaltungsbeirat begleitend eingebunden / nächste Phase im Bauleitplanverfahren startet / Konsequent als Konzerthaus geplant – für ein starkes Konzerterlebnis mit Musik und Live-Entertainment.
München/Freising, 14. Januar 2026 – Der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt des Stadtrats Freising hat in seiner gestrigen öffentlichen Sitzung den nächsten Schritt im Bebauungsplanverfahren für die Munich Arena beschlossen. Nach der Abwägung und Behandlung der Stellungnahmen aus der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (Ämter und Behörden) hat das Gremium die weiterentwickelte Planung gebilligt und damit die nächste Verfahrensphase eingeleitet – die zweite Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie die beteiligten Stellen erneut in einem transparenten und öffentlichen Prozess die Möglichkeit, die weiterentwickelte Planung einzusehen und Stellung zu nehmen.
Die in der ersten öffentlichen Beteiligung eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen wurden von der Stadt fachlich geprüft und vom Ausschuss in über 40 Einzelbeschlüssen abgewogen und behandelt. Die Einwendungen wurden im Verfahren behandelt und in der Planung berücksichtigt. Aus Sicht des Projekts ist es ein gutes Zeichen, wenn sich Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen so konstruktiv beteiligen und ihre Perspektiven, Ortskenntnis und Anregungen einbringen. Diese Rückmeldungen helfen, die Planung noch passgenau weiterzuentwickeln.
In der Sitzung stellte das Planungsteam zudem die weiterentwickelten Unterlagen vor: Das Generalplaner-Team um HENN Architekten (München) und POPULOUS Architekten (London) erläuterte die Fortentwicklung der Planung, Latz+Partner Landschaftsarchitekten (Freising) präsentierte die Weiterentwicklung der Freianlagen. Fachgutachter standen für Rückfragen zur Verfügung; unter anderem wurde das Gesamtverkehrsgutachten durch den Verkehrsgutachter Obermeyer erläutert. Zudem wurden Fragen zum städtebaulichen Vertrag durch die städtischen Rechtsberater der Kanzlei Döring + Spieß eingeordnet. Fragen aus dem Gremium wurden umfassend beantwortet; die Qualität der Planung und die sorgfältige Vorbereitung wurden ausdrücklich positiv hervorgehoben.
Gestaltungsbeirat begleitend eingebunden – wertvolle Anregungen gemeinsam umgesetzt
Ein wichtiger Baustein der Weiterentwicklung war die begleitende Einbindung des städtischen Gestaltungsbeirats – unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Hierl sowie mit Prof. Loidl-Reisch und Moritz Auer. Das unabhängige Expertengremium berät die Stadt Freising bei städtebaulichen und architektonischen Fragen; an den Beratungen haben zudem Stadtratsmitglieder als politische Vertreter teilgenommen. Die konstruktive Zusammenarbeit hat wertvolle Anregungen geliefert, die gezielt in die Planung eingeflossen sind – insbesondere im Vorbereich der Arena und in den Freianlagen. Darüber hinaus wurden – mit Blick auf den Konzertbetrieb – auch zentrale Innenraumthemen wie Sichtlinien und Akustik weiter geschärft.
Planungsfortschritte im Überblick – Fokus auf Arena und Außenraum
• Arena-Plaza als Ankommens- und Aufenthaltsort: Der Vorplatz zu Arena (die sog. Arena-Plaza) wird durch Sitzstufen und klar definierte Aufenthaltsbereiche aufgewertet – als Ort zum Ankommen und Verweilen vor und nach Konzerten.
• Kompaktere Arena bei gleichbleibender Kapazität: Die Gebäudegrundfläche wurde im Planungsprozess um rund 20 Prozent reduziert – unter Beibehaltung der Kapazität von rund 20.000 Besucherinnen und Besuchern.
• Konzertqualität weiter geschärft: Sichtlinien und die akustische Auslegung der Arena wurden im Rahmen der fachlichen Begleitung weiter optimiert – ein zentraler Baustein für ein starkes Konzerterlebnis und die Ausrichtung auf Musik und Live-Entertainment.
• Freianlagen weiter verbessert: Grünflächen, Bänke und Wegeführung wurden weiter konkretisiert, damit der Außenraum rund um die Arena einladend und gut nutzbar ist.
• Städtebauliche Optimierung: Die Gebäudekörper wurden in ihrer Setzung und Wirkung optimiert – mit dem Ziel einer hochwertigen städtebaulichen Einbindung.
Im Rahmen der nun anstehenden Beteiligung werden die Planunterlagen öffentlich zugänglich gemacht. Die eingehenden Stellungnahmen werden anschließend erneut geprüft und im weiteren Verfahren abgewogen.
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