CSU-Wirtschaftsforum zu Gast bei Munich Arena: Austausch über eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte der Region
Großes Interesse am Projekt Munich Arena: Im Rahmen seines Wirtschaftsforums war der CSU-Kreisverband gemeinsam mit den Ortsverbänden zu Gast in den Büroräumlichkeiten der Munich Arena in der Freisinger Altstadt. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft informierten sich über den aktuellen Projektstand sowie die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Vorhabens. Die Nachfrage nach der Veranstaltung war so groß, dass die verfügbaren Plätze innerhalb kürzester Zeit vergeben waren.
Zu den Gästen zählten unter anderem der Landrat a.D. des Landkreises Freising, Josef Hauner, die Freisinger Stadträtin Dr. Carolin Adldinger, die Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Hallbergmoos, Tanja Knieler, sowie zahlreiche weitere kommunalpolitische Mandatsträger und Vertreter aus der regionalen Wirtschaft. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzender und Freisinger Stadtrat Jürgen Mieskes stellte Geschäftsführer Lorenz Schmid die Entwicklung der Munich Arena vor und gab einen Einblick in den Weg des Projekts – von der ersten Idee bis zum Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans im Juni dieses Jahres.
„Munich Arena war von Anfang an ein Projekt aus der Region für die Region“, betonte Schmid. „Ein Vorhaben dieser Größenordnung gelingt nur, wenn viele Menschen gemeinsam daran arbeiten. Umso mehr freuen wir uns über die breite Unterstützung, die wir aus der Bevölkerung sowie aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft erfahren.“
Im Mittelpunkt der Präsentation stand die Frage, warum es die Munich Arena braucht. Die Live-Entertainment-Branche hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Während früher der Verkauf von Schallplatten, CDs oder Kassetten die wichtigste Einnahmequelle vieler Künstler war, stehen heute Live-Konzerte im Mittelpunkt. Entsprechend wächst weltweit der Bedarf an modernen Veranstaltungsstätten, die speziell für Live-Musik entwickelt wurden.
Genau hier setzt Munich Arena an. Ziel ist es nicht, bestehende Veranstaltungsstätten zu ersetzen, sondern das Angebot in München und Bayern sinnvoll zu ergänzen. Europas modernste und Deutschlands größte Konzertarena schafft ein Segment, das bislang in dieser Form fehlt, und eröffnet Künstlern, Veranstaltern sowie Besucherinnen und Besuchern neue Möglichkeiten. Die Arena wird konsequent als Konzerthaus entwickelt: Ein 270-Grad-Bowl, optimierte Sichtachsen, modernste Akustik sowie eine konsequent auf die Fan Experience ausgerichtete Planung sollen Konzerterlebnisse auf höchstem internationalen Niveau ermöglichen. Die Arena steht Veranstaltern und Künstlern unterschiedlichster Genres offen und soll Menschen aus der gesamten Region und weit darüber hinaus zusammenbringen.
Neben ihrer kulturellen Bedeutung wird Munich Arena zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Freising und die gesamte Region sein. Bereits während der Bauphase wird eine regionale Bruttowertschöpfung von rund 390 Millionen Euro erwartet. Im laufenden Betrieb sollen jährlich rund 355 Millionen Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung entstehen – verbunden mit neuen Arbeitsplätzen, Investitionen und einer nachhaltigen Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation lag auf den Themen Transparenz, Verkehr und Nachhaltigkeit. Von Beginn an wurden Bürgerinnen und Bürger sowie Träger öffentlicher Belange eng in den Planungsprozess eingebunden. Zahlreiche Hinweise, Ideen und Anregungen und wurden aufgenommen, fachlich bewertet und soweit gegeben in die Planung integriert. Dieser partnerschaftliche Dialog war und ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts.
Besondere Priorität hatte von Anfang an die Verkehrsplanung. Gemeinsam mit erfahrenen Verkehrsplanern wurden umfassende Konzepte entwickelt und die erforderlichen infrastrukturellen Maßnahmen vorgesehen, um einen leistungsfähigen und sicheren Verkehrsablauf zu gewährleisten. Dabei verfolgen die Bürgerinnen und Bürger der Region sowie der Bauherr und auch künftiger Betreiber dasselbe Ziel: Der Verkehr muss funktionieren. Für den langfristigen Erfolg der Arena ist eine komfortable An- und Abreise von zentraler Bedeutung. Nur wenn Besucher gerne und unkompliziert zur Arena gelangen, wird das Gesamterlebnis überzeugen. Deshalb hat Bauherr und Betreiber ein ebenso großes Interesse an funktionierenden Verkehrslösungen und dieses Thema von Beginn an mit höchster Priorität behandelt. Gemeinsam mit den Fachplanern wurde daher in den vergangen Jahren viel Zeit, Energie und Sorgfalt investiert, um die Konzepte intensiv zu entwickeln, zu prüfen und neue verkehrliche Maßnahmen umzusetzen.
Auch Nachhaltigkeit war von Beginn an ein zentrales Leitmotiv der Planung. So konnte das Gebäudevolumen bei gleichbleibender Besucherkapazität im Laufe des Planungsprozesses um rund 20 Prozent reduziert werden. Umfangreiche Umweltgutachten zu Flora, Fauna und weiteren Schutzgütern begleiteten die Entwicklung von Anfang an. Darüber hinaus verfolgt Munich Arena das Ziel, als erste Konzertarena Europas den DGNB-Gold-Standard zu erreichen und damit ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit gleichermaßen in den Mittelpunkt zu stellen. Nachhaltigkeit bedeutet jedoch weit mehr als energieeffizientes Bauen. Deshalb war es von Anfang an wichtig, neben dem motorisierten Individualverkehr auch attraktive Alternativen mitzudenken. Die Vorstellung, künftig mit dem Fahrrad zu einem Konzert fahren zu können, verbindet für Kultur, Lebensqualität und nachhaltige Mobilität auf besondere Weise und unterstreicht den Anspruch, ein Projekt zu schaffen, das nicht nur für die Region entsteht, sondern gemeinsam mit der Region wächst.
Zum Abschluss bedankte sich Lorenz Schmid bei allen Gästen für den offenen und konstruktiven Austausch sowie das große Interesse am Projekt. Die zahlreichen Fragen und positiven Rückmeldungen hätten einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung Munich Arena bereits heute für Freising und die gesamte Region habe.
Die Eröffnung der Munich Arena ist für das Jahr 2029 geplant. Dann soll in Freising Europas modernste und Deutschlands größte Konzertarena entstehen – ein Ort für unvergessliche Live-Erlebnisse, der Kultur, Wirtschaft und Nachhaltigkeit miteinander verbindet und weit über die Region hinaus Strahlkraft entfalten wird.
